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Walt Disney Logo

Walt Disney Pictures Logo

Die amerikanische Firma Walt Disney erschien 1923. Sie wurde von zwei Brüdern gegründet: Walt und Roy Oliver Disney. Es war ein kleines Animationsstudio, das zum größten Medienkonglomerat mit eigenen Rundfunknetzen und Vergnügungsparks heranwuchs. Sie ist berühmt für ihre Animationsfilme in voller Länge und ein fabelhaftes Logo.

Bedeutung und Geschichte

Walt Disney Pictures Logo Geschichte

Erste Versionen des Logos wurden von Walt Disney selbst gezeichnet. In seiner Jugend arbeitete er als Designer in einer Werbeagentur und wurde dann Karikaturist, so dass er eine ausgezeichnete künstlerische Erfahrung hatte.

Das Firmenlogo ist Teil des Abspanns und schmückt die Eingänge zu beliebten Themenparks. In den ersten 48 Jahren hatte Disney jedoch kein Unterscheidungszeichen: Die Zuschauer sahen nur „Walt Disney Pictures Presents“ oder „Walt Disney Presents“ auf dem Bildschirm. Manchmal wurden sie durch das Mickey-Mouse-Profil ergänzt, das in der animierten Version kreiste und die Farbe änderte. 1937 wurde der Begriff „Walt Disney Pictures“ als Logo verwendet. Es ist immer noch relevant, obwohl Designer geringfügige Änderungen daran vorgenommen haben.

1985 wurde das Schloss auf dem Emblem präsentiert – ein wesentlicher Bestandteil der visuellen Identität der Marke. Er erschien zuerst im Abspann von The Black Cauldron und sah schon damals sehr erkennbar aus, denn die Inspiration für ihn waren die Schlösser Dornröschen und Aschenputtel.

Die Zeichnung wurde ständig verändert. Zuerst war es ein zweidimensionales Bild, gezeichnet mit weißen horizontalen Linien. Da sich die Technologie weiterentwickelt hat, hat Walt Disney beschlossen, seinem Publikum zu zeigen, dass es auf dem neuesten Stand ist und seine Grafiken den höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Dabei half ihr ein dreidimensionales Logo, das von Pixar in Auftrag gegeben wurde. Das modernisierte Design wurde 2006 erstmals von den Zuschauern gesehen, als der Film Fluch der Karibik: Die Truhe des toten Mannes veröffentlicht wurde.

Das neue Emblem ist mit Türmen, Fenstern, Balkonen und Fahnen geschmückt. Der animierte Stern hinterlässt eine lange Linie in Form eines Bogens. Aber die Schöpfer haben sich nicht nur darauf beschränkt und im Laufe der Zeit noch mehr Details hinzugefügt. Es gab also festliche Feuerwerke und Wolken, die die Magie der Marke zum Ausdruck brachten. Das Schloss wiederum symbolisiert Romantik, Liebe und ein Märchen.

Aber mit der Veröffentlichung von Toy Story hat sich die Cartoon-Welt verändert. Die Animatoren begannen, jeden Cartoon mit ihrer Version des Logos zu begleiten, so dass das Bild der Handlung entsprach. In Maleficent sieht es beispielsweise sehr nach Cliffside Castle aus, und in Tron sieht es aus wie eine Stadt der Lichter.

Schriftart

Das farbenfrohe Bild wird von der Phrase „Walt Disney Pictures“ begleitet. Der Firmenname ist auch in den frühen Versionen des Emblems zu finden, obwohl sich der Stil seit 1937 deutlich geändert hat. Es besteht die Meinung, dass der Ausdruck „Walt Disney“ nichts anderes als eine persönliche Unterschrift des Markeninhabers ist. Aber einige sind bereit, sich damit zu streiten, denn auf alten Briefen und Postkarten sieht das Autogramm des berühmten Animators ganz anders aus.

Wie sich herausstellte, hatte Disney, wie viele Karikaturisten, mehrere Unterschriften gleichzeitig, darunter römische oder gedruckte. Darüber hinaus verbesserte er sie ständig, fast so wie das Mickey-Mouse-Design geändert wurde. Bis in die frühen 1970er Jahre Das Logo enthielt eine der alten Versionen: mit nachlässigen Linien und verbundenen Buchstaben. Später, einige Jahre nach dem Tod von Walt Disney, beschlossen die neuen Führer, eine originellere Version zu verwenden.

Der Besitzer des Studios hinterließ viele Handschriftmuster. Basierend auf ihnen entwickelten die Designer ein universelles verbales Zeichen – höchstwahrscheinlich hyperbolisch und stilisiert. Und sie wählten die denkwürdigste Unterschrift mit dem seltsamen Buchstaben „D“. Die übrigen Zeichen sind ebenfalls ungewöhnlich: „T“ sieht aus wie „Y“, und der Punkt über „I“ sieht aus wie ein großer Kreis, der diagonal durchgestrichen ist.

Das Medienkonglomerat hatte nie eine offizielle Schriftart, aber im Jahr 2000 versuchte der Typograf von Justin Callaghan, sie auf der Grundlage vorhandener Schriftzüge neu zu erstellen. Er entwickelte zwei Versionen des Waltographen: fett und regelmäßig mit Klein- und Großbuchstaben. Die Firma Walt Disney bemerkte, dass Mickey Mouse, wenn er sich zum Schreiben von Memoiren verpflichten würde, definitiv die Schriftart Waltograph wählen würde.