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Dänemark Automarken

Dänemark Automarken

Die dänische Autoindustrie ist unterentwickelt: Mittlerweile gibt es in diesem Land praktisch keine Automontagewerke mehr, obwohl einige Unternehmen immer noch Fahrzeuge unter ihrer eigenen Marke und unter der Marke anderer herstellen. Mit seltenen Ausnahmen fahren hauptsächlich europäische Autos auf dänischen Straßen – japanische und amerikanische. Und lokal hergestellte Autos sind entweder für Bau- und Militärzwecke (Hydrema) oder für wohlhabende Luxusliebhaber (Zenvo Automotive) gedacht.

Zenvo Automotive (2004-Heute)

Zenvo Automotive Logo (2004-Heute)

Zenvo Automotive stellt sehr teure Autos her, die für die Menschen in Dänemark zu teuer sind. Der erste Däne kaufte erst 2018 einen Sportwagen dieser Marke, obwohl die Produktion im Jahr 2009 aufgenommen wurde. Der Zielmarkt von Zenvo sind Einzelkunden, da die Auflage der produzierten Modelle nicht mehr als fünf Einheiten pro Jahr beträgt.

Der Autohersteller wurde 2004 registriert und entwickelte mehrere Jahre lang den ST1-Prototyp. Dieses Auto wurde in fünfzehn Exemplaren hergestellt, danach wurde es durch eine neue Linie ersetzt – TS1.

Hydrema (1959-Heute)

Hydrema Logo (1959-Heute)

Das dänische Unternehmen Hydrema erweitert seinen Einflussbereich durch den Kauf vieler Automarken. Zu den jüngsten Akquisitionen zählen der schwedische Hersteller BAE Systems AB (Militärausrüstung) und das deutsche Unternehmen Weimar-Werk Baumaschinen (Baufahrzeuge). Hydrema selbst stellt leichte Muldenkipper, Minenräumfahrzeuge und LKW-Krane her. Zum Programm gehört auch MPV 900 – ein Mehrzweckfahrzeug, an das Sie verschiedene Zusatzgeräte anschließen können.

Danisch Automobile Building(1912-2002)

Danish Automobile Building Logo (1912-2002)

Dänemarks wichtigster Autohersteller war einst das dänische Automobilgebäude. Er baute eine Vielzahl von Bussen, zuerst mit LKW-Fahrgestellen und dann mit Leyland-Komponenten. Vor dem Hintergrund einer engen Zusammenarbeit übernahm das englische Unternehmen Leyland Motors die Kontrolle über die meisten Aktien von DAB. Nach seinem Niedergang wurde das dänische Unternehmen wieder unabhängig und konnte ein eigenes Travelator-Konzept entwickeln. In den letzten Jahren seines Bestehens gehörte das dänische Automobilgebäude der schwedischen Firma Scania. Sie beendete die DAB-Geschichte im Jahr 2002, weil die Nachfrage nach Bussen im frühen 21. Jahrhundert sank.